DIASiS Kassenschnittstelle (Netzwerk 3)


In dieser Variante einer möglichen Netzwerk-Topologie werden die Kassen via Internet mit dem zentralen IBM e-Server verbunden.

Die Filiale auf der linken Seite wird im Offline Modus betrieben; in frei definierbaren Intervallen wird jeweils über einen ISDN Dial-Up Router der Internet-Provider angerufen und die Daten über das interne Netz des Providers verschickt. Da hier bereits eine ISDN-Installation vorhanden ist, wird die Online-Verarbeitung von EC-Karten und Kreditkarten (EFT-POS) traditionell via ISDN (und nicht über den Internet Provider) abgewickelt, um die Onlinezeit des Dial-Up Routers nicht unnötig zu verlängern.

Die rechte Filiale ist permanent über eine ADSL-Leitung (oder eine beliebige andere Verbindungsart) mit dem Internet und damit mit der Zentrale vernetzt. Die Kasse kann hier sowohl im Offline-Modus als auch im Online Modus betrieben werden; alle Daten werden sofort an die Zentrale weitergeleitet. Auch die Online-Verarbeitung von EC-Karten und Kreditkarten (EFT-POS) wird hier über das Internet abgewickelt. Da alle Filialen bei demselben Provider angeschlossen werden, kann ein definierter Datendurchsatz garantiert werden; zudem bewegen sich die Daten damit nur im internen Netz (Intranet) des Providers und nicht im 'freien' Internet. Ein ISDN-Anschluss wird hier nicht mehr benötigt.

Bei beiden Varianten muss das zentrale System natürlich dauernd mit dem Internet verbunden sein. Diese Netzwerk-Topologie deckt die ganze Bandbreite, von kleinen bis grossen Filialen ab; welche zudem weit verstreut (national oder international) verteilt sein können.