DIASiS ePOS |
Das DIASiS Programpaket ePOS ist eine Schnittstelle zur modernen
Kassensoftware DIASiS ePOS. Wie in den DIASiS
Programmpaketen üblich, ist dieses Modul vollständig integriert und im
Betrieb mit dem leistungsstarken Backoffice (ERP) oder als Transaktions-Server (Schnittstelle zu einer
anderen Backoffice-Lösung) einsetzbar - ohne umständliche
Importprogramme oder Übernahmeläufe.
Die Kassensoftware DIASiS ePOS baut auf einer OLE-POS fähigen Hardware auf - es können damit fast alle Kassensysteme
von namhaften Herstellern wie IBM oder Epson verwendet werden. Die Kassensoftware kann sowohl in einem Online wie auch
in einem Offline Modus betrieben werden. In beiden Fällen kommuniziert die Kasse über TCP/IP mit den
zentralen DIASiS Anwendungsprogrammen - im Online-Modus direkt via LAN, Wireless-LAN (WLAN), Standleitung oder Internet -
im Offline-Modus in definierbaren Intervallen via ISDN Dial-Up Router oder ISDN Dial-In Box.
Neben den (in einer modernen Kassenlösung selbstverständlichen) Standard-Funktionen wie zentrale Administration,
Touchscreen-Bedienung, EFT-POS Anschluss (EC-Karten, Kreditkarten), Fremdwährungsfunktionen, EURO-Kompatibilität,
gemischten Zahlarten (Bar, Check, Karten), Kundenkarten etc, verfügt diese Kassenlösung über zahlreiche Zusatzfunktionen,
welche erst durch die direkte Anbindung an die DIASiS Anwendungsprogramme möglich werden:
- Alternative Preise für Kunden mit Kundenkarte
- Lieferung auf Rechnung (mit direktem Dokumentendruck aus DIASiS)
- Suchen von Kunden
- Erfassen und Ändern von Kundendaten
- Suchen von Produkten
- Identifikation von Produkten nach Artikelnummer, EAN-Nummer, Produktenummer
- Detailliertes, aktuelles Kassenlog auf dem Server
- Präsenzzeitkontrolle via Kasse
- Spesenbuchungen via Kasse (Porto, Büromaterial, Benzin etc)
Die obenstehenden Funktionen sind auch bei einer Offline Anbindung verfügbar. Durch das zentrale, auf dem
IBM e-Server gespeicherten Kassenlog, kann die Administration jederzeit den Zustand einer beliebigen Filiale
überprüfen. Sowohl Finanzbuchhaltung wie Verkaufshistory enthalten jederzeit die aktuellen
Zahlen; auch die Lagerbestände werden natürlich permanent aktualisiert. Die detaillierten Buchungen
im Hilfsbuch bzw in der Finanzbuchhaltung erlauben eine zuverlässige Kontrolle der von der Bank bestätigten Zahlungseingänge
und berücksichtigen automatisch Vorgänge wie Spesenbuchungen oder Verminderung bzw Erhöhung des
Kassenstocks.
Zusätzliche Funktionen ermöglichen den Verkauf von Artikeln mit Seriennummern (die Standorte der Objekte sind in der DIASiS Objektverwendung
ersichtlich), die Verarbeitung von Set-Artikeln (Stücklisten) mit fixen oder variablen Komponenten, den Verkauf zur Ansicht (Konsignation) oder das Parkieren von Bons (zur
späteren Weiterverarbeitung).
| Zusatzmodul Warenwirtschaft |
Das Zusatzmodul Warenwirtschaft erweitert die Kasse um zahlreiche Funktionen zur Kontrolle des
Warenflusses zwischen Zentrale und Filiale. Das Modul ist sowohl in der Kassensoftware wie auch in den DIASiS
Anwendungsprogramme nahtlos integriert. Es offeriert die folgenden Funktionen:
- Abfrage von Beständen des Zentrallagers oder anderer Filialen
- Bestellung von Artikeln im Zentrallager
- Bestellung von Artikeln für bestimmte Kunden
- Abfrage der offenen Lieferungen vom Zentrallager
- Inventur
- Retournierung von Artikeln an das Zentrallager
- Bestätigung des Liefereingangs
- Warenverschiebung zwischen den Filialen
Alle diese Funktionen lösen in DIASiS automatisch die korrekten Buchungsvorgänge aus. So werden zum Beispiel
bei der Retournierung die zurückgegebenen Artikel vom Filiallager in ein Transitlager (oder wahlweise direkt ins
Zentrallager) verschoben oder die Bestätigung des Liefereingangs löst eine entsprechende DIASiS
Lieferscheinverbuchung aus, welche die gelieferten Waren definitiv ins Filiallager bucht.
| Mögliche Netzwerk-Topologien |
Die folgenden Seiten zeigen 3 Varianten von möglichen Netzwerk-Topologien - das heisst, verschiedene
Anbindungsmöglichkeiten der Kassensysteme an den zentralen Server. Allen Varianten gemeinsam ist die
Tatsache, dass keine vorgelagerten PC-Server installiert werden müssen, welche die
hohe Verfügbarkeit des IBM iSeries Systems (und damit der ganzen Kasseninstallation) unnötig beeinträchtigen
würden. Die Varianten sollten nicht isoliert betrachtet werden; die einzelnen Anbindungsmöglichkeiten
lassen sich fast beliebig kombinieren. Natürlich sind die Anbindungen auch nicht auf die gezeigten zwei oder
drei Kassen limitiert. Im Prinzip lässt sich eine beliebige Anzahl von Kassen in einer beliebigen Anzahl von
Filialen in allen denkbaren Kombinationen anbinden.
Variante 1: Lokale Kassen
Variante 2: Anbindung via ISDN Dial-In
Variante 3: Anbindung via Internet
Als Zusammenfassung der gezeigten Varianten lassen sich damit die folgenden Anbindungsmöglichkeiten
auflisten:
- Lokal im LAN oder WAN
- Wireless (Mobile Kasse, zB Mall-Kassen)
- Via ISDN Dial-In
- Via ISDN Dial-Up Router (Internet Provider)
- Via Internet Standleitung (zB ADSL)
Eine ausführliche Dokumentation im PDF-Format mit zahlreichen Bildern der Kassenoberfläche und des Kassenmanagers sowie einer detaillierten Konzept- und Funktionsbeschreibung etc erhalten Sie hier:
Eine Kurzübersicht im PDF-Format finden Sie hier:

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